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Direkt aus dem Geschichtsunterricht

80 Jahre Reichspogromnacht - das DBG gedenkt der Opfer gegen das Vergessen

Am vergangenen Freitag war sie genau 80 Jahre her: die Reichspogromnacht. Durch sie wurden die Existenzen von mehreren tausend Juden auslöscht und unglaublich viele Menschen in Konzentrationslager deportiert. Auch in Bergisch Gladbach konnten die BürgerInnen der Stadt die Judenverfolgung während des Dritten Reiches bei den MitbürgerInnen miterleben. Insgesamt wurden in Bergisch Gladbach acht Juden deportiert, alle davon starben noch in den Konzentrationslagern oder erlagen den aus den Konzentrationslagern entstammenden Krankheiten.

Das diese furchtbaren Gräueltaten nicht vergessen werden dürfen, findet auch die Oberstufe des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums. Sie waren es, die den gesamten Gedenkgang unter der Leitung von Frau Lindlar und Frau Kleiner im Rahmens eines Forschercamps planten, Quellenanalysen zu den Einzelschicksalen der Bergisch Gladbacher Juden im Stadtarchiv durchführten, Hörstolpersteine zum Thema beim WDR aufnahmen und schließlich den Gedenkgang gegen das Vergessen durchführten.

 
 
Während des Gedenkganges gingen alle Teilnehmer der Geschichtskurse in der Oberstufe von der Schule aus zur Kirche St. Joseph, wo die erste Station der Präsentationen zu den Opfern Erna Kahn und Ernst Danzig im Rahmen eines Rollenspiels stattfanden. Weiter ging es für die knapp 130 SchülerInnen und LehrerInnen zum Bergisch Gladbacher Stadtarchiv, wo die Präsentationen zu Dr. Erich Deutsch und Getrud Stockhausen von den SchülerInnen dargebracht wurden. Im Anschluss führte der Rundgang durch die Gronauer Gartensiedlung hin zum Platz an der Eiche. Dort sollte den Opfern Elise und Reinhold Joschkowitz gedacht werden. Stimmungsvolle Klezmer-Musik untermalte die szenische Darstellung der Schülergruppen zu den Schicksalen der beiden. Hier erwartete uns noch eine Überraschung – Frau Erb, die das Haus „An der Tent 2“ von ihrer Großmutter übernommen hatte, war persönlich anwesend und sichtlich berührt von der Ehrung ihrer Vorfahren. Der letzte Stopp fand dann zur Gedenktafel des Stellawerks statt, hier erläuterte Herr Dr. Eßer vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach, die historischen Zusammenhänge. Zurück in der Schule schlossen die Schüler den Gedenkgang mit den Worten Bonhoeffers durch das Lied "Von guten Mächten" ab, das von Frau Derksen am Klavier begleitet wurde.
Text und Fotos von Clemens Odendahl

Exkursion der Stufe 6 ins Neanderthal

Inzwischen fast schon Tradition: Auch in diesem Jahr fuhr im Oktober 2018 die gesamte Stufe 6 ins Neanderthal-Museium.

Hier derBericht eines Schülers

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Wie lebten die Steinzeitmenschen? – Exkursion der 6b zum Neanderthalmuseum

Um das Fach Geschichte anschaulich zu vermitteln, unternahm die 6b am 5.10.2017 mit Frau Döring und Herrn Odinius einen Unterrichtsgang ins Neanderthal-Museum. Hier spannten wir den Bogen zwischen der Evolutionsgeschichte des Menschen und den Lebensumständen, in denen die Steinzeit-Menschen gelebt haben.
Wir unternahmen eine spannende Zeitreise durch die Menschheitsentwicklung und erfuhren, wie und unter welchen Bedingungen die Menschen damals gelebt haben. Vor dem Besuch des Museum nahmen wir an einem Workshop teil, in dem Materialien, Werkzeuge und die Funktionen von Schmuck besprochen und von allen Schülern und Schülerinnen selbst mit Drillbohrer und Schleifstein ein Steinzeitamulett gefertigt wurde.

[Dör]

 
 
 
 

Exkursion nach Xanten

Am 24.6.2016 besuchten 40 Schülerinnen und Schüler unserer Schule (die Klasse 6d mit Frau Lindlar und Frau Hungenberg sowie die Latein-Kurse der Stufe 8 und 9 in Begleitung von Herrn Baumhekel)  den Archäologischen Park in Xanten und tauchten in das Leben der Römer ein. Zu Beginn wurden in drei verschiedenen Workshops alte Handwerkstechniken ausprobiert.
So erstellte die Gruppe „Münzgießen“ erst mit Ton eine Gussform und füllte diese anschließen mit heißem Wachs.
Die Erstellung der Vorlage erforderte das Schreiben in Spiegelschrift. Gespannt wurde das erkaltete Ergebnis aus der Form genommen und begutachtet. Manche Vorstellungen erfüllten sich bei Betrachtung der Münze nicht – das gezeichnete Amphitheater erschien im Original fast wie ein Elefant.
Nach einer Mittagspause schloss sich eine einstündige Führung über das Parkgelände an.
Ohne Regenschauer, aber mit einem Stau auf der A 3 trafen wir 16.45 Uhr wieder an der Schule ein.

[Bau]

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