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Kriterien der Leistungsbewertung im Fach Chemie

Beurteilungsbereich  „Sonstige Leistungen“

Sonstige Leistungen umfassen die Qualität und Quantität der Beiträge, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht einbringen. Diese Beiträge sollen unterschiedliche mündliche und schriftliche Formen umfassen, die dem Anspruchsniveau der jeweiligen Unterrichtseinheit in der Jahrgangsstufe entsprechen:

1.1. Mündliche Mitarbeit
Die Beiträge zur mündlichen Mitarbeit werden kontinuierlich über das ganze Halbjahr bewertet. Zur mündlichen Mitarbeit gehören neben der Reproduktion von chemischem Basiswissen auch Reorganisations- und Transferleistungen sowie das Formulieren von Fragen, die sich aus einem neuen Sachverhalt ergeben. Ebenso gehört zur Bewertung der Gebrauch der Fachsprache und sprachliche Verständlichkeit.
In der Sek. II wird der Grad der Selbstständigkeit beim Finden und Begründen von Lösungsvorschlägen stärker gewichtet als in der Sek. I.

1.2. Selbstständige Arbeit im Unterricht
Im Chemieunterricht wird neben der Überprüfung fachlicher und methodischer Kenntnisse ebenso die Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit bewertet. Neben dem Experimentieren in Kleingruppen (siehe 1.3.) gehören zur selbstständigen Arbeit die Analyse von fachspezifischem Informationsmaterial in Form von Texten, Grafiken oder Diagrammen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit sowie Recherchearbeit mit verschiedenen Medien (Schulbuch, Lexikon, Internet etc).

1.3. Praktisches Arbeiten/ Experimentieren
Dazu gehört in der Chemie vor allem das Experimentieren in Kleingruppen. Hier fließen insbesondere in die Bewertung ein:

  • planvolles Vorgehen
  • Beachtung der Sicherheitsbestimmungen
  • sorgfältiges, verantwortungsvolles und genaues Umsetzung der Versuchsvorschriften
  • angemessener und sachgerechter Umgang mit Geräten und Chemikalien
  • Sauberkeit und Ordnung vor, während und nach dem Experimentieren
  • sorgfältige Protokollführung nach vorgegebenem Aufbau

1.4. Kooperation und Teamfähigkeit
Kooperative Leistungen im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeiten werden vor allem im Zusammenhang mit experimenteller Arbeit und mit der selbstständigen Erarbeitung von Fachinhalten bewertet. Vor allem spielt hier die verantwortliche Übernahme von Teilaufgaben, die Absprache mit den übrigen Gruppenmitgliedern sowie der Informationsaustausch innerhalb der Gruppe eine Rolle.

1.5. Referate
Referate können den Unterricht z.B. durch Exkurse inhaltlich sinnvoll ergänzen und bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zusätzliche Leistungen zu erbringen. Das Referat ist vom Kurzvortrag (z.B. als Ergebnispräsentation einer Gruppenarbeit) abzugrenzen. Bewertet werden:

  • Strukturiertheit
  • Fachsprache
  • Sachliche Richtigkeit
  • Vollständigkeit
  • Visualisierung / Medieneinsatz
  • adressatengerechte Präsentation
  • Ergebnisssicherung

In der Sekundarstufe II werden Eigeninitiative und selbstständige Recherchearbeit stärker in die Bewertung einfließen als in der Sek. I.

2. Hausaufgaben
Hausaufgaben dienen der Sicherung und Erarbeitung der für den Chemieunterricht wichtigen Lerninhalte. Grundsätzlich wird das Nacharbeiten jeder Unterrichtsstunde mit Hilfe der eigenen Aufzeichnungen und des Schulbuches erwartet. Zusätzliche schriftliche Hausaufgaben werden nicht regelmäßig aufgegeben und sollen einen zeitlichen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. Beachtet werden hier inhaltliche Richtigkeit, Sorgfalt und Vollständigkeit der Bearbeitung. Nicht angefertigte oder vergessene Hausaufgaben müssen unaufgefordert in der Folgestunde vorgezeigt werden.
In der Sekundarstufe II können auch Stundenprotokolle in die Wertung mit einfließen.

3. Schriftliche Lernzielkontrollen/ Übungen
Sek I:
Pro Halbjahr werden ein bis zwei schriftliche Übungen angestrebt. Diese werden rechtzeitig vorher angekündigt, umfassen eine thematische Einheit und dauern maximal 15 Minuten. Die Aufgabenstellungen verlangen Reproduktionsleistungen in unterschiedlichen Anforderungsniveaus. Schriftliche Übungen sind abzugrenzen von schriftlichen Hausaufgabenüberprüfungen, die auch unangekündet stattfinden können..

4. Mappenführung
In der Sekundarstufe I werden die formalen Anforderungen zur Mappenführung vereinheitlicht. Die Regeln zur Führung einer Arbeitsmappe werden im Unterricht besprochen.
Die Mappe umfasst die chronologische Dokumentation der Unterrichtsergebnisse einschließlich selbstständig angefertigter Versuchprotokolle nach vorgegebenem Raster.
Mappen werden stichprobenartig und unangekündigt eingesammelt und bewertet. Bewertungskriterien sind:

  • Sachliche Richtigkeit
  • Sprachliche Richtigkeit (auch Rechtschreibung)
  • Vollständigkeit
  • Sorgfalt / optischer Gesamteindruck
  • Einhalten von Formalia

Die Rückmeldung kann - vor allem in Klasse 6 und 7 - über einen Feedback-Bogen erfolgen.

Beurteilungsbereich "Schriftliche Arbeiten"

5. Schriftliche Klausuren
Anzahl und Dauer pro Jahrgangsstufe
Jahrgangsstufe (G8)

Anzahl pro Halbjahr

Dauer
10 / I1    2 Ustd.
10 / II1    2 Ustd.
11 GK2    2 Ustd.
11 LK2  3 Ustd.
12 GK2    3 Ustd.
12 LK2    4 Ustd.
Die Klausuren sollen möglichst in Anlehnung an die Zentralvorgaben des Abiturs gestellt und bewertet werden.
Die Umrechnung der erreichten Punkte in Schulnoten erfolgt gemäß den Vorgaben im Zentralabitur.
In Jahrgangsstufe 10 können begründete Anpassungen an das Leistungsniveau erfolgen.


6. Facharbeit
Vor der Facharbeitsphase wird den Schülerinnen und Schülern ein Kriterienkatalog ausgehändigt.

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