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Rückblick

Grußwort des Schulpflegschaftsvorsitzenden Herr Thomas Merten anlässlich der Einweihungsfeier DBG nach Sanierungsende am 14.10.2011


Sehr geehrte Frau Littmann,
sehr geehrter Herr Josmann,
sehr geehrte Lehrer und Schüler,
verehrte Gäste,


zu einer Feier wie heute sind eigentlich immer nur die schönsten Dinge zu vermerken; sie sind die richtige Wahl. Und hier zu Recht.

Dennoch will ich bewusst nicht nur Lobeshymnen und Begrüßungsworte aussprechen, sondern auch ein Stück weit in die Tiefe schauen, was war, was ist und was werden kann.

Nach 3-jähriger Sanierungsphase und den damit notwendig verbundenen Einschränkungen erstrahlt die Schule endlich in neuem Gewand.
Insbesondere die mit der Entdeckung der PCB-Belastung ausgelösten Ängste und Ungewissheiten von Lehrern, Schülern und Eltern haben nun ein versöhnliches Ende gefunden.

Sicherlich ist mit Abschluss der Sanierung auch ein Beitrag zur Modernisierung der Schullandschaft in Bergisch Gladbach gegeben. Gleichwohl erlebe ich als Elternvertreter die „neue“ Schule als einen Ort, an dem sich alle Beteiligten wohlfühlen können.

Ich will hier dennoch nicht verschweigen, dass es bis zum Erreichen dieses Punktes mitunter ein sehr steiniger, mit vielen bürokratischen Hemmnissen gepflasterter Weg war. Beispielhaft seien hier nur die Containerfrage sowie die allzeit präsenten Gefahrenquellen durch die Baumaßnahmen erwähnt.
Auch in den letzten Wochen bedurfte es immer wieder einmal der Nachbesserung.

Aber in Zeiten schwieriger Ereignisse ist das Miteinander von Lehrern, Schülern und Eltern hier umso mehr gewachsen.

Ganz besonderer Dank gilt heute dem Schulleiter und seiner Vertreterin, Herr Josmann und Frau Littmann sowie meiner Vorgängerin als Schulpflegschaftsvorsitzende, Frau Dr. Antunes.

Unmengen an Papier haben Sie beschrieben, unzählige Anrufe geführt, um mitunter Bewegung zu erreichen. Diesen bis an die Grenzen der Belastbarkeit und Zumutbarkeit erfolgten Kraftakt will ich heute besonders würdigen.

Für uns alle war das eine Lernerfahrung in Sachen Beharrlichkeit, die wir nicht vergessen sollten in einer Zeit, in der es in unserer Stadt wie in unserem Land mit ihren Finanzengpässen einen langen Atem braucht.
Nochmals ganz herzlichen Dank.

Wenn ich auf die vergangenen 3 Jahre der Sanierung zurückblicke, werden sie alle sicherlich unterschiedliche Erinnerungen und Eindrücke festgehalten haben.
Solche Erinnerungen sind aber nie die getreue, neutrale Abbildung eines Erinnerungsfilms. Sie sind selektiv, bewertend und darauf aus, die Vergangenheit so aussehen zu lassen, dass sie zum eigenen Selbstbild passt.
Daher enthält jeder Erinnerungsbericht auch Elemente des Fabulierens, die eingefügt werden, um die gewünschte Stimmigkeit zu erreichen.
So hat wohl jeder von uns andere Vorstellungen von erfolgreicher Sanierungsphase.

Schule ist nicht nur ein Haus aus Stein, ein Ort der Wissensvermittlung, sondern vor allem ein Raum der Begegnung, des Miteinander.
Schule will auch beitragen, im Denken selbstständiger, mündiger zu werden. Das bedeutet auch wacher zu werden gegenüber blinden sprachlichen Gewohnheiten, die uns nur vorgaukeln, dass wir etwas denken.
Mit der jetzigen farbigen, warmen Gestaltung und dem Sanierungsende kann dies sich wieder weiter entfalten. Eine Schule, die Werte hat und lebt.

Wenn ich heute durch die Schule gehe, sehe ich ein tolles, farbenfrohes Haus, gefüllt mit einer unglaublichen Menge an Leben. Sicherlich, hier und da ist noch Optimierungsbedarf, aber das Gesamtbild – nicht nur das Optische – macht Mut an dieser Schule Kinder und Jugendliche sich entwickeln und fördern zu lassen.

Der Kölner Weihbischof Dr. Heiner Koch hat es sehr treffend formuliert:
„ Lehrer werden jungen Menschen bei der Entfaltung ihrer wertvollen Persönlichkeit helfen können, wenn die Jugendlichen durch ihre Lehrer erfahren, dass sie wertvoll sind, dass sie eine Größe und Würde haben, unabhängig von ihren Leistungen, ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Brauchbarkeit.“

Diese Aufgabe wird sicherlich durch dieses Haus begünstigt.

Doch dies kann auch nur gelingen, wenn auch im häuslichen Umfeld Werte und Grenzen gelebt werden.

Ich wünsche uns allen für zukünftige Unternehmungen ein vertrauensvolles, verlässliches Miteinander, das getragen ist von Respekt und Wertschätzung.

Zum Abschluss meiner Gedanken ein Zitat von – wie könnte es anders sein - Dietrich Bonhoeffer:
„Immer wird uns das Vertrauen eines der größten und beglückendsten Geschenke menschlichen Zusammenlebens bleiben.“

[Merten]

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