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Verkehrserziehung am DBG

Beauftragte Kollegen: Herr Simon

Die Verkehrserziehung am DBG umfasst folgende Bereiche:

• Radfahrausbildung in der Stufe 6
• „Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart!“ (Für Schüler/innen der Stufe 11)
• Mofa-AG
• Verkehrssicherheitstraining beim ADAC für junge Autofahrer (Stufe 12)
• Ausstellungen / Projekte

Das DBG nimmt die Verkehrserziehung ernst!


• Radfahrausbildung in der Stufe 6
 

Die Radfahrausbildung ist für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 verpflichtend und wird - in enger Zusammenarbeit mit der Polizei - in Form eines sechsstündigen Projekttages durchgeführt.

Die Polizisten besprechen mit den Schülern die allgemeinen Gefahren im Straßenverkehr und informieren darüber, wie diese von den Schülern gemeistert oder besser vermieden werden können. Im Anschluss an diese theoretische Einführung, sollen die Kenntnisse in der Praxis umgesetzt/angewandt werden. Hierzu sind schon im Vorfeld einige, kleinere Hürden zu bewältigen, wie zum Beispiel das Mitbringen eines verkehrstüchtigen Fahrrads und eines geeigneten Helmes!


 

Die Schüler befahren und analysieren zunächst unter Anleitung einen ca. 2 km langen Kurs rund um das DBG, den sie später mehrere Male selbstständig bewältigen müssen. Neben den Kollegen der Polizei sichern auch Eltern aus den jeweiligen Klassen diese Strecke ab und achten auf das richtige Verhalten der Kinder.

• „Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart“

Im Schuljahr 2014/15 haben unsere Schülerinnen und Schüler der Stufe 11 zum ersten Mal an diesem Projekt der Polizei teilgenommen. Diese Veranstaltung ist nicht unumstritten, da sie äußerst emotional ist und auf alle Beteiligten sehr intensiv wirkt.
Warum sich die Polizei dazu entschieden hat, in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln, ein derartiges Projekt in Leben zu rufen, hat folgenden Hintergrund:

Allein in NRW ereignen sich pro Jahr 550.000 Verkehrsunfälle mit über 600 Todesfällen. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist überproportional hoch. Das ist alarmierend und inakzeptabel. Überhöhte Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen: Das sind in über 50 Prozent aller Fälle die Ursachen, warum Menschen im Straßenverkehr zu Tode kommen oder schwer verletzt werden (...).
Crash Kurs NRW ging im Jahr 2010 an den Start. Bei den Veranstaltungen in Schulen stehen die Emotionen im Vordergrund. Ziel ist es, bei den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und dauerhafte, positive Verhaltensänderungen zu bewirken.
Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige berichten von ihren Erfahrungen. Sie erzählen, was sie erlebt haben, wie sie sich gefühlt haben und welche Belastungen durch einen Unfall entstehen können. Die Akteure verdeutlichen aber auch schonungslos ihre eigenen Grenzen (...).
Crash Kurs NRW macht den Zuschauern eindringlich klar, dass innerhalb weniger Sekunden alle Lebensträume zerplatzen können (.....).
Quelle: http://www.polizei.nrw.de/artikel__157.html

Eine Schülerin unserer Schüler hat folgendes Feedback gegeben:

Lieber Herr Simon,
vielen Dank für den Crash Kurs der Polizei, den Sie mitorganisiert haben.
Es war definitiv ein emotional sehr belastendes Thema und auch die Darstellungen waren ein wenig extrem für uns ausgeführt, allerdings denke ich, dass das viel sinnvoller und eindeutiger zu verstehen war. Die andauernden Ermahnungen der Eltern „Fahr langsam und sei vorsichtig!“ nerven einen eher, als dass sie ernst genommen werden, aber diese Präsentation führt einem deutlich vor Augen, dass damit echt nicht zu spaßen ist.
Außerdem hat dieser Kurs uns alle zum Austausch angeregt. Auch noch nach der Schule hat man sich darüber unterhalten und, in meinem Fall, habe ich sogar mit meinen Eltern und Geschwistern darüber geredet.
Allerdings glaube ich auch, dass einige ein wenig abgeschreckt wurden. Angst vor der Sache selbst ist hier nicht sinnvoll. Ein guter und gesunder Respekt reicht vollkommen.
Insgesamt betrachtet bin ich sehr dankbar für diesen Crash Kurs und ich empfehle diese Kurse an nachfolgende Schulen weiter, aber bitte auch immer mit Vorwarnung auf Emotionen.“
Eine Schülerin der Stufe 11 im September 2014

• Mofa-AG
 

Seit Jahren wird an unserer Schule ein Mofa-Kurs im Rahmen einer halbjährlichen AG angeboten. Während in der Vergangenheit die Schüler die für das Halten eines Mofas erforderliche Prüfbescheinigung direkt von der Schule ausgehändigt bekommen konnten, erhalten sie nun aufgrund einer neuen Verordnung „nur“ noch eine „Ausbildungsbescheinigung“, mit der sie dann berechtigt sind, die offizielle Prüfung beim TÜV (nur Theorie) abzulegen. Da Herr Simon dieses Papier aber erst dann ausstellt, wenn die Prüflinge neben der Praxis auch die Theorie auch sicher beherrschen, ist die offizielle Prüfung dann keine große Hürde mehr!


Ziel der schulischen Mofa-Ausbildung ist es, die Schüler zu befähigen,

  • Verkehrssituationen zu bewältigen und sicher am Straßenverkehr teilzunehmen
  • im Miteinander des Straßenverkehrs verantwortungsbewusst zu handeln

Sowohl der praktische wie auch der theoretische Unterricht werden mit einer besonderen Lernzielkontrolle abgeschlossen. Beim Abschluss des Kurses müssen die Teilnehmer 15 Jahre alt sein. Da die AG jeweils nur ein Halbjahr lang dauert, können bis zu 20-25 Schülerinnen und Schüler pro Schuljahr an diese begehrte Bescheinigung kommen.
Herr Simon dankt dem Förderverein ganz herzlich dafür, dass ein schicker Mofa-Roller angeschafft werden konnte und wir nun zwei attraktive Fahrzeuge in unserem Pool haben. 


• Verkehrssicherheitstraining beim ADAC
 

In regelmäßigen Abständen können einige Oberstufenschüler ein Auto-Fahrsicherheitstraining des ADAC absolvieren, das - dank der Bezuschussung der Verkehrswacht des Rheinisch-Bergischen Kreises - zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden kann.
Dieses Training, das neuerdings sogar als „Junge Fahrer –Training“ angeboten wird, hat folgende Trainingsinhalte:

  • Slalomparcours für optimale Lenktechnik und Blickführung
  • Kurvenfahren in der Kreisbahn und dabei die Fliehkräfte entdecken
  • richtiges Bremsen auf glatter Fahrbahn und in Kurven
  • die Grenzen des Fahrzeugs und die eigenen Fähigkeiten kennenlernen
  • Auswirkung von Ablenkung wie laute Musik oder redseligen Beifahrern auf das eigene Fahrkönnen
  • Abfangen und Stabilisieren eines schleudernden Fahrzeugs
  • viele Tipps, um in jeder Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren


  (Quelle ADAC, 2012)

 

[zuletzt aktualisiert am 2.11.2014, Sim]

 



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