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Was ist Chemie?

Ob wir einen Kuchen backen, abends das Kaminfeuer entzünden, mit dem Auto zum Friseur fahren, um uns die Haare färben zu lassen oder selbstverständliche Dingen tun wie etwa atmen. Es handelt es sich immer um chemische Prozesse, die in unserem Alltag, unserer Arbeit und in unserem Körper stattfinden.
Diese verstehen und erklären zu können, ist Aufgabe der Chemie. Wie in jeder Naturwissenschaft beginnt dieser Prozess mit dem Experiment oder einfach mit der Frage nach dem „Warum“. Diesen dem Menschen eigenen Wissensdurst umschrieb Albert EINSTEIN:

„Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur.“
Albert EINSTEIN (1879 – 1955)

Die Freude am Gold ließ viele Menschen auf der Suche nach demselben verzweifeln. Doch wieso suchen, wenn man es doch selber herstellen kann? Deswegen machten sich die Alchemisten im Mittelalter auf, neben dem Stein der Weisen insbesondere einen Syntheseweg für Gold zu finden. Und so entstand der Begriff der Chemie letztlich aus der Kunst der Metallgießerei.
Heutzutage gibt es viele Zweige innerhalb der Chemie: Neben der anorganischen Chemie, gibt es die organische und die physikalische Chemie, die technische und auch die Biochemie. Die enge Verwandtschaft zu den anderen Naturwissenschaften wie der Biologie und der Physik wird daher auch im Fachunterricht offensichtlich. Diese Notwendigkeit erkannte schon Robert W. BUNSEN, der Namensgeber des gleichnamigen Gasbrenners, indem er – durchaus drastisch – formulierte:

„Ein Chemiker, der kein Physiker ist, ist gar nichts.“
Robert Wilhelm BUNSEN (1811 – 1899)

Dass viele Menschen heute den Begriff der Chemie eher negativ besetzt haben, ist sehr schade und wird den ungeheuren Errungenschaften, wie z.B. den Beiträgen in der Medizin nicht gerecht, wie der deutscher Chemiker und Großindustrielle Carl
KRAUCH befand:
„Früher starben die Menschen mit 35 Jahren, heute schimpfen sie bis 95 auf die Chemie.“
Carl H. KRAUCH (1931 – 2004)

Die Chemie als Naturwissenschaft besser zu verstehen, ist die Aufgabe im Chemieunterricht. Denn schließlich gilt das, was unser wohl bekanntester Dichter und Dramatiker schon vor knapp 200 Jahren in seinen Wahlverwandtschaften treffend bemerkte:

„Die Chemie muss stimmen.“
Johann Wolfgang von GOETHE (1749 – 1832)

Chemie ist eine Naturwissenschaft, sie beschäftlgt sich mit Stoffen, ihren Eigenschaften und ihren Umwandlungen bzw. ihrer Herstellung (Synthese)

 

[Tobias Kleiner]

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